ANALOGES MITTELFORMAT

Da hielt ich sie nun in der Hand – eine analoge Mittelformatkamera. Auserkoren war die Pentax 645. Als ich mein neues Schätzchen günstig im World Wide Web ersteigert hatte, war die Vorfreude natürlich riesengroß. Es dauerte keine drei Tage und der PostBote brachte die ersehnte Fracht.

Da war sie also: ziemlich groß, schwerer als meine 5D Mark III, aber sie kam sehr nostalgisch, erhaben und irgendwie auch mit eigenem Charme bei mir an. Ohne damit bisher auch nur eine einzige Aufnahme gemacht zu haben, gefiel mir die Kamera schon jetzt. Ein Erster Blick durch den großen Sucher brachte das nächste „Wow“. Ich war fasziniert – hin und weg. Schnell besorgte ich mir einen 120er Rollfilmpack, schnüffelte im Netz nach Tutorials darüber, wie man die Kamera mit diesen Rollfilmen richtig und fachgerecht bestückt. Dazu noch sechs AA-Batterien in den KameraGriff und los …

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Ich betätigte die ON/OFF-Wippe der Pentax, sofort und ohne zu zögern begann der zugegeben etwas lautstarke Motor zu arbeiten, zog den Rollfilm ein, und die Kamera war bereit für das erste Mittelformatbild, das ich mit ihr aufnehmen sollte. Gespannt schaute ich erneut durch den Sucher, ließ die Kamera zunächst in einer Halbautomatik die richtige Belichtung selbst bestimmen und drückte den Auslöser. Mit einem heftigen Krachen arbeiteten Spiegel, Verschluss und Filmzug – ein wahnsinnig tolles Geräusch, das Lust auf mehr machte – viel mehr sogar.

Mittlerweile ist der erste Rollfilm belichtet und absolviert derzeit seinen weiteren Lebenslauf im Fotolabor. Ich bin schon so gespannt, was sich auf den 16 Bildern bannen ließ. Es war schon etwas komisch, denn nach dem Betätigen des Auslösers blickte ich auf das Rückteil der Pentax, wollte schon aus Gewohnheit das entstandene Foto hinsichtlich Belichtung und Aufbau auf dem Monitor kontrollieren. Aber da war nichts…

Eine ungewohnte Spannung liegt in der Luft, ich habe nämlich immer noch keinen blassen Schimmer, ob die Aufnahmen überhaupt etwas zeigen??? Naja, ein wenig werde ich mich noch gedulden müssen.

… to be continued

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